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Jedes Lebewesen hat seinen individuellen Charakter. So können auch zwei Wellensittich-Brüder grundverschieden sein. Im Wesentlichen sollen aber die aufgeführten Eigenschaften der Tiere helfen, sich ggf. für die Anschaffung eines Wellensittichs zu entscheiden. Die Tiere sind sehr verspielt. Der Spieltrieb sollte gefördert werden. Im Bauer sollte insoweit auch ein Spielball (Plastikstreben mit darin liegendem Glöckchen) zu finden sein. Aber auch Gegenstände aus dem menschliche Haushalt werden gerne “bespielt”.
Wellensittiche haben einen starken Nachahmungstrieb. Sie versuchen, zu imitieren, was unter Umständen dazu führen kann, dass das Tier die menschliche Sprache nachahmt, indem es seinen Namen oder andere vertraute Worte von sich gibt.
Wellensittiche sind zärtlich. Wer schon einmal Wellensittich untereinander beobachtet hat, stellt fest, dass die Tiere untereinander einen sehr liebevollen und zärtlichen Umgang haben. So gehört das Köpfchen-Kraulen oder das Beschmusen des anderen Tieres auch einmal zur Tagesordnung wenn sich die Tiere verstehen und wohl fühlen. Das Tier hat auch einen starken Bedarf an
Zärtlichkeiten, was sich auch der Mensch ggf. zu Nutze machen kann. Wellensittiche sind treu. In der Natur legt sich das Tier oft nur ein Mal im Leben auf einen Partner fest, sie leben also meistens monogam. Im Umgang in der Familie wird diese der Ersatz für den Schwarm, also versucht das Tier, sich hier zu integrieren, zu kommunizieren, und Zärtlichkeiten auszutauschen. Wellensittiche sind sauber. Wellensittiche haben ein sehr starkes Reinlichkeitsgefühl. Wer sich also wundert, dass sich das Tier ständig putzt, kann beruhigt werden: Das Tier geht nur seiner Reinlichkeit nach. Jede Feder muss eben richtig sitzen.
Wellis sind gesellig. Wie beschrieben, übernimmt die Familie den Ersatz für den Schwarm. Also kann es vorkommen, dass das Tier freudig piept usw, wenn die Familie vollständig ist, da dann auch der “Ersatzschwarm” anwesend ist
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